Südliche Toskana - Natur und Kultur im Hügelland und an der etruskischen Küste
Wandern in der südlichen Toskana - Natur und Kultur im Hügelland und an der etruskischen Küste
In der Toskana erleben wir eine zur Kunst gewordene, eine überaus stark vom Menschen überformte und dabei hochgradig ästhetisierte Landschaft. Die Weite der weichgeschwungenen Hügel, darauf eine Gruppe Zypressen elegant angeordnet: beruhigend und harmonisierend wirkt das Land, noch unterstrichen vom warmen und klaren Licht des Herbstes.
Und natürlich kommt uns die Toskana als Kulturlandschaft entgegen, kaum ein Stein, der nicht eine lange Geschichte erzählen könnte: vom geheimnisvollen Reich der Etrusker, vom römischen Imperium, von der tastenden Suche nach einer neuen Formensprache im frühen Mittelalter oder von der künstlerischen Hochblüte der Renaissance.
Einen wohltuenden Abschluss findet diese Reise am Meer, in der Lagune von Orbetello, am Monte Argentario und auf der Insel Giglio.![]()
Charakteristik
Leichte Wanderungen auf unschwierigen, größtenteils breiten Wegen, wenig Höhendifferenzen. 3-4 Stunden reine Gehzeit. Die Touren sind speziell – auch – für diejenigen konzipiert, denen „die Berge langsam zu hoch werden“, die aber dennoch Freude am Wandern haben.
- Datum: 29.09.2012 - 06.10.2012
- Leistungen:
- Fahrt im 4****Reisebus inkl. aller Ausflüge vor Ort
- 4x Ü/HP in 3*** Sterne-Hotel in Chianciano Terme
- 3x Ü/HP in 4**** Sterne-Hotel bei Porto San Stefano
- Qualifizierte natur- und kulturkundliche Reiseleitung durch Ulrike und Martin Sinzinger
- Kosten:
935 € pro Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag 126 € bei mind. 20 und max. 28 Gästen.Frühbucherrabatt ( abzgl. 2%) gilt bis 29. Mai 2012
- Abfahrt:
Region Bad Reichenhall / Traunstein / Chiemsee
für abweichende Zustiege, Anreise oder Übernachtungsmöglichkeit vor Ort rufen Sie einfach an! - Noch Fragen?
Möchten Sie unseren Katalog anfordern? Haben Sie noch individuelle, spezielle Fragen? Sind Sie unsicher, ob Ihre Wunschreise für Sie die passende Wahl ist? Rufen Sie einfach bei uns an: 08621 / 648 945 oder schreiben Sie uns über „Kontakt“. Die Anmeldung erfolgt schriftlich, am besten über unser Anmeldeformular, das zum download bereit ist. Die AGB können Sie hier per Mausklick herunterladen.
- Notizen:
Die Toskana umfasst eine weitläufige italienische Region. In besonderem Maße zieht uns die unbekanntere, südliche Toskana an: die weite, harmonische Landschaft, die Ruhe, die unverfälschten Dörfer, die Kunststätten. Privat besuchen wir die Toskana sogar im Winter sehr gerne, wenn warmes Sonnenlicht über die Hügel streicht und das Land vor dem Erwachen des neuen Jahres ruht. Dann ist es ein besonderer Genuss, die warmen Quellen zu besuchen oder einen Spaziergang am Strand zu machen. Denn auch dies gehört ganz wesentlich zu "unserer" Toskana: das Meer. Und so haben wir diese Reise mit zwei Hotelstandorten zusammengestellt, um diese beiden Eindrücke vermitteln zu können.
Der Lichtbildervortrag zur Reise:
Am 7. März 2012 um 20.00 Uhr zeigt Martin Sinzinger seine Mulitivisonsshow "Südliche Toskana und Insel Elba" für die vhs Burghausen im Bürgerhaus Burghausen.
Anreise nach Chianciano Terme (1. Tag)
Toskana als Kunst gewordene Landschaft: Der Freskenzyklus von Olivetto Maggiore und die Crete Sienesi
Der souveräne Umgang mit der Perspektive, mit deren Hilfe sich in der Malerei ein lebendiger, realitätsnaher Eindruck erzeugen lässt, gehört zu den großen Errungenschaften der Renaissance. Die Künstler Sodoma und Signorelli haben für den Orden der Olivetaner herausragende Kunstwerke geschaffen. Schön für uns, dass sich diese in der herrlichen Hügellandschaft befinden, so lässt sich der Kunst- mit dem Naturgenuss verbinden und an die Besichtigung der Fresken eine beglückend schöne Wanderung anschließen. (2. Tag)
Vom Wein und anderen Herrlichkeiten: Wandern von Montalcino nach Sant‘Antimo
Eine erhabene Ruhe ausgewogener Proportionen strahlt die romanische Kirche der ehemaligen Abtei Sant‘Antimo aus. Wenn wir sie als Abschluss unserer Wanderung besuchen, haben wir einen wunderbaren Weg vom kleinen Städtchen Montalcino hinter uns. (3. Tag)![]()
Schönheiten der toskana: Das Orcia-Tal und die wiedergewonnene Antike in der Renaissance-Stadt Pienza
Immer wieder freuen wir uns auf den Besuch von San Quirico d‘Orcia: dieses ruhige, jedes Jahr ein bisschen mehr heraus geputzte Städtchen im Orcia-Tal hat es uns ganz besonders angetan. Ein schöner Ort für eine Mittagsrast, besonders in den „Horti Leoni“, einem kleinen Park, der schon im 16. Jahrhundert für müde Wanderer - Pilger auf dem Weg nach Rom - angelegt wurde. Auch heute bewegen wir uns nochmals inmitten der Schönheit der toskanischen Hügellandschaft, wenn wir nach Pienza weiter wandern. (4. Tag)
Die Etrusker im Herzen der Toskana: Wandern auf den Spuren der ersten Kulturblüte
Weniger lieblich als vielmehr düster-trutzig wirken die engen Gassen von Sorano. Im südlichsten Winkel der Toskana besteht der Untergrund aus dunklem Vulkantuff-Gestein, hier haben die Etrusker ihre Siedlungen begründet, die „Vie cave“ - tief eingeschnittene Höhlenwege – und Nekropolen in den Vulkantuff gehauen. Heute erleben wir eine Landschaft herber Schönheit, die Dörfer jahrhundertealt und die Etrusker-Stätten eindrucksvoll. (5. Tag)
Orbetello und seine Lagune
Einzigartig ist die Lage Orbetellos (auch das eine etruskische Gründung) in einer Lagune. Sie wird durch zwei Dämme begrenzt, die das Festland mit dem Monte Argentario verbinden. Hier ist der bevorzugte Lebensraum vieler Vögel, allen voran der rosaroten Flamingos, welche im flachen Wasser nach Nahrung suchen. Wir unternehmen einen wunderbaren Spaziergang im Pinienwald und am Strand. (6. Tag)
Giglio, eine Perle des toskanischen Archipels
Sieben Inseln sind es, die im Nationalpark „toskanisches Archipel“ geschützt werden. Wir besuchen Giglio und erleben hier die Schönheit des Mittelmeers: ein heimeliger Hafen, rote Felsen von immergrüner Macchia überzogen, kleine Buchten mit glasklarem blau-türkisem Wasser. (7. Tag)
Heimreise (8. Tag)

